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Sportschützenverein

 

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Bekanntmachung
Liebe Bürger aus Schönbrunn und Umgebung,

liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,

obwohl wir uns als Schützenverein der Tradition verpflichtet fühlen, möchten wir uns dennoch dem Fortschritt nicht verschließen und auch moderne Technologien nutzen.

Mit unserer Homepage möchten wir Mitglieder und Interessierte noch besser informieren.

Sie finden hier auch immer die Höhepunkte der letzten Veranstaltungen und Presseinformationen.

07.10.2008 19:48:24
Verschiedenes

Neue SCAT Anlage in Betrieb genommen

Schießen auch vor dem 12. Lebensjahr möglich

Die Moosbrunner Schützen haben sich eine sogenannte SCAT Anlage angeschafft.

Bei dieser computergestützten Anlage, die das Schießen ohne Munition ermöglicht, handelt es sich um eine Anlage, die es erlaubt, mit Hilfe eine Infrarotstrahles den Verlauf der Zielfindung bis zur Schussabgabe sichtbar und nachvollziehbar zu machen und eigentlich speziell dem Schülertraining dienen soll.

Es ermöglicht den Vereinen auch schon interessierte Schüler vor dem 12. Lebensjahr (normalerweise ist das Schießen mit Luftdruckwaffen mit Munition erst ab dem 12. Lebensjahr rechtlich möglich) spielerisch zu integrieren.

Deshalb auch ein Aufruf an alle Interessierte sich einmal dienstags oder freitags im Schützenhaus einzufinden und einfach einmal ausprobieren.

Die Trainingszeiten der Jugend sind unter der Homepage www.ssvmoosbrunn.de unter dem Link der Verein, ersichtlich.

Alters-und Seniorenschießen der Kreise 4 (Neckartal, 5 (Heidelberg) 6 (Wiesloch) und Kreis 9 (Schwetzingen)

Der Kreis 4 Neckartal war in diesem Jahr Ausrichter des Alters-und Seniorenschießen. Die Wettkämpfe fanden auf der Schießanlage der Spechbacher Schützen statt.

Natürlich beteiligten sich auch Moosbrunner Schützen an diesem Wettbewerb und konnten gute Erfolge erringen.

Thomas Bayer belegte in der Luftgewehr Altersklasse (20 Schuss) mit 188 Ringen den 2. Platz.

In der Luftgewehr Damenaltersklasse belegte Gudrun Jung mit 175 geschossenen Ringen den 1. Platz. Platz 2 belegte Elke Bayer mit 169 Ringen, gefolgt von Ute Wegner auf Platz 3 mit 165 Ringen.

In der Luftgewehrseniorenklasse belegte Gudrun Zettl mit 180 Ringen ebenfalls den 1.Platz. Willi Wolf kam hier auf den 3. Platz mit 178 Ringen.

In der Disziplin Luftgewehr aufgelegt konnte Gudrun Zettl den 4. Platz mit 184 Ringen belegen.

In der Mannschaftswertung belegte die Mannschaft Moosbrunn I mit den Schützen Gudrun Zettl, Gudrun Jung und Thomas Bayer mit 543 Ringen Platz 2.

Moosbrunn II mit Elke Bayer, Willi Wolf und Ute Wegner belegten Platz 5.

Luftgewehr Mannschaft aufgelegt beginnt Wettkämpfe

In der jetzt beginnenden Schießsaison führt der Kreis 4 Neckartal erstmals eine interne Runde in der neuen Disziplin Luftgewehr aufgelegt durch. Insgesamt beteiligen sich 6 Mannschaften des Kreis 4 Neckartal an diesen Wettkämpfen.

Die Wettkämpfe werden als Zentralwettkämpfe bei einem der teilnehmenden Vereine zu bereits festgelegten Schießzeiten durchgeführt.

Der erste Wettkampf fand jetzt auf der Schießanlage bei den Brombacher Schützen statt.

Die Moosbrunner Mannschaft mit Willi Wolf, Gudrun Zettl und Kurt Herbold mussten gegen die Mannschaft der SG Neckargemünd antreten und gewannen ihren Wettkampf mit 2:1 Punkten. Die Punkte für Moosbrunn sicherten sich Willi Wolf mit 284 Ringen (bei 30 Schuss) und Gudrun Zettl mit 280 Ringen. Kurt Herbold, der verletzungsbedingt eingeschränkt war, schoss 248 Ringe und musste seinen Punkt abgeben.

Bilderabend Balatonszemestour 2008

Die Präsentation der Radfahrt nach Ungarn ist fertiggestellt und soll Interessierten gezeigt werden. Alle die sich für die Bilder interessieren, werden zu der am

Mittwoch, 22. Oktober, 20.00 Uhr

im Schützenhaus stattfindenden Veranstaltung eingeladen.

28.08.2008 12:15:01
Ausflug nach Rohrdorf

Ausflug nach Rohrdorf im Chiemgau

 

Vom 22.bis 24. August 2008 veranstaltete der Sportschützenverein einen Ausflug nach Rohrdorf im Chiemgau.

 Pünktlich um 06.00 Uhr ging es mit dem Bus von Moosbrunn aus in Richtung Chiemgau. Unterwegs war wieder unser obligatorisches Sektfrühstück mit „Handwurst“ angesagt, wobei es natürlich auch Kaffee und alkohlfreie Getränke im Angebot gab.

 Gegen 11.0 Uhr wurden wir bereits in München in der Allianz Arena zu einer etwa 75-minütigen Führung erwartet. Sie begann mit einem Vortrag über die Entstehung der Allianz Arena, bis es an dann an die Besichtigung des Mittelranges, der Sponsoren Lounge, des Innenraumes (ohne aber den Rasen betreten zu dürfen), des Presseclubs und auf Wunsch der Gruppe die Spielerkabine des FC Bayern München und auch des Spielertunnels ging. Beeindruckend war die logistische Leistung, das Stadion immer wieder auf die Bedürfnisse des 1860 München und auf den FC Bayern München umzustellen. Bis ins kleinste Detail wird hier das Stadion durch Farbgebung, Sponsoren und Bilder der Mannschaften und Spieler umgestaltet.

 Nach dieser beeindruckenden Führung (auch für nicht Bayernfans) ging es auf die Autobahn in Richtung Rohrdorf. Durch einen Stau kam man zwar etwas spät aber noch immer rechtzeitig zum Abendessen ins Hotel. Der dortige Abend war zur freien Verfügung.

 Am Samstag ging es mit dem Bus nach Prien am Chiemsee um mit dem Schiff auf die dortige Herreninsel zu fahren. Dort angekommen wurden wir von einem lang anhaltenden Regenschauer überrascht, der einigen die Lust auf einen Besuch des Schlosses und der Insel vermieste. Gegen 13.30 Uhr mussten wir wieder die Heimreise antreten, da am Abend eine Sternfahrt, an der sich fünf Schiffe beteiligten  nochmals auf dem Chiemsee geplant war.

 Nach dem Abendessen ging es also wieder in Richtung Chiemsee wo um 19.00 Uhr die Schiffe zu einer vier stündigen Sternfahrt auf dem Chiemsee ablegten. Auf unserem Schiff sorgte ein junger Mann für die richtige Musik, die auch einige zum Tanzen animierte. Zwischendurch formierten sich alle fünf Schiffe zu einem Stern mitten auf dem See. Als man kurz vor elf Uhr anlegte, wurde man nochmals mit einem riesigen Feuerwerk am Hafen überrascht.

 Auf dem Weg nach Hause musste der komplette Bus einen Abstecher über das Krankenhaus Prien machen, da sich eine Schützin auf dem Schiff verletzt hatte und dies eine ärztliche Untersuchung notwendig machte.

 Am Sonntag stand dann schon wieder die Heimreise auf dem Programm. Diese führte uns noch zum Kloster Andechs, wo nochmals jeder Teilnehmer seine freie Zeit zum Besuch des Klosters oder zu einer der zahlreichen Getränke und Speiselokalitäten nutzen konnte.


Einen gelungenen Abschluss bildete noch einmal der Besuch der „Alten Mühle“ in Gundelsheim.

 Kurz vor unserem Heimatort Schönbrunn bedankte sich unser Oberschützenmeister bei allen Teilnehmern des Aufluges und ganz besonders bei unserem Vergnügungsausschuss Miriam Dinkeldein und Kirsten Wegner, die für die Gesamtorganisation verantwortlich waren, sowie bei unserem Busfahrer „Mike“, der uns wie immer gekonnt durch die Gegend chauffierte.

 

........Bilder sind eingestellt.........

22.07.2008 22:56:53
Zurück aus Balatonszemes

Nach 1260 km mit dem Fahrrad war es geschafft

Wie geplant kamen die vier Radler der Radsportgruppe am 13.07.08 in Balatonszemes an. Sofort nach der Ankunft am Hinweisschild auf die Partnerschaft zwischen Balatonszemes und Schönbrunn wurde eine Flasche Sekt geöffnet und ein Erinnerungsfoto geschossen.

Bei der Abfahrt am 04.Juli konnte man nicht erahnen, was alles auf die vier Radfahrer zukommt.

Bereits die erste Etappe nach Crailsheim, die alle mit dem Fahrrad durchgefahren sind, war eine kleine Herausforderung. Geplant waren für diese Tour 125 km was letztlich 150 km geworden sind. Bei dieser Etappe musste nach bereits 120 gefahrenen Kilometern eine über 3 km lange Bergetappe, vergleichbar Hirschhorn-Moosbrunn bewältigt werden. Der Tourplaner Jürgen Dinkeldein musste sich hier mit einem Bergsprint aus der Gefahrenzone seiner drei Mitradler retten.

Die zweite geplante Etappe über die Frankenhöhe, Ellwanger Berge, die als schwierig eingestuft war, erwies sich aber als durchschnittliche Etappe. Es war lediglich zu Beginn eine Steigung zu bewältigen. Bei dieser Etappe bis Dollnstein im Altmühltal war insgesamt 139 km zu bewältigen.

Die dritte Etappe die bis nach Regensburg ging, war für alle die schwierigste Etappe. Aus geplanten 121 km wurden 160 km. Da es überwiegend eine ebene Etappe war, ging bis Kehlheim alles gut. Dort aufs Rad gestiegen, wurden Willi Wolf, Jürgen Dinkeldein und Norbert Menger von einem starken Gewitter mit Starkregen und Sturmboen überrascht. 70 km im strömenden Regen waren nicht einfach, zumal man in Regensburg angekommen, Schwierigkeiten hatte, das Hotel zu finden. Die drei durchnässten Radler wurden dann durch Wilfried Zimmermann mit dem Auto zum Hotel gelotst.

Etappe 4 bis Vilshofen begann zunächst trocken. Als in Niederalteich auf das andere Donauufer gewechselt wurde, setzte wieder starker Regen ein. Norbert Menger beendete hier die Etappe, da er mit einem technischen Defekt am Fahrrad keine Möglichkeit hatte, die Etappe zu beenden. Nach ca. zwei Stunden wurde er mit dem Auto abgeholt und zur Unterkunft verfrachtet. Der Rest kam nach 133 km durchnässt am Ziel an.

Die fünfte Etappe führte bis Ottensheim in Österreich. Bereits um 11.15 Uhr wurde die Grenze zu Öberösterreich überquert. Bei dieser Etappe wurde auch die sehenswerte Schlögener Schlinge passiert. 20 km vor Aschach wurde J. Dinkeldein Opfer eines Defektes. Bei ihm löste sich der Pedaltritt, so dass er 20 km nur auf einem Stift fahren konnte. In Aschach angekommen musste auf einer Parkbank erstmal ein Bier getrunken werden.

Die sechste Etappe führte über Mauthausen bis nach Emmersdorf-Melk. Dieses Ziel war nach 128 km erreicht. Bei dieser Etappe wurde um 12.30 Uhr die Grenze zu Niederösterreich passiert.

Bei der siebten Etappe wurde der landschaftlich schönste Abschnitt durchquert, nämlich die Wachau. Diese Etappe führte direkt durch idyllische Weindörfer. An jeder Ecke waren Schilder „ Zum Heurigen“ zu sehen, aber aufgrund der Uhrzeit (10.00 Uhr) fuhren die Radler weiter, vorbei an endlosen Weinbergen und Aprikosenplantagen(was natürlich auch ausgenutzt wurde). Nach der Wachau durchfuhr die Gruppe bis zum Zielort einen weniger reizvollen Landstrich. Einziger Lichtblick war hier die Bärenhütte, die direkt neben einem Atomkraftwerk (AKW) betrieben wurde. Man wurde jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass man keine kontaminierten Getränke und Speisen einnimmt, da das AKW nie in Betrieb genommen wurde. Bisher sind auch keine Folgen bei den Radlern bekannt.

Etappe acht ging bis nach Eisenstadt. Man näherte sich immer mehr der Grenze zu Ungarn.

Alleine die Hafenkaistraße in Wien führte über 12 km an der Donau entlang bis in Richtung Schwechat. Bei dieser Etappe herrschte wieder extreme Hitze, die alles abverlangte, zumal auch hier kurz vor dem Ziel eine starke Steigung zu bewältigen war. Hier verabschiedeten sich N. Menger und J. Dinkeldein 25 km vor dem Ziel mit dem Auto von dem Rest der Gruppe und kümmerten sich um die Unterkunft. Hier hatten wir auf einem Weingut Zimmer vorgebucht, die sich als Spitzenklasse herausstellte.

Bei der neunten Etappe musste gleich zu Beginn bei J. Dinkeldein ein „Platten“ behoben werden. Da in Ungarn das Radwegenetz in Richtung Plattensee überhaupt nicht ausgebaut ist, mussten wir uns bis Sarvar auf der stark befahrenen Bundesstraße 84 bewegen, die teilweise sogar für Radfahrer gesperrt war. Hier war volle Konzentration gefordert. Auf diesem Abschnitt musste sogar ein Radrennfahrer einsehen, dass die vier Radler bestens vorbereitet waren. Nach einigen Kilometern konnte er dem hohen Tempo der Gruppe nicht mehr folgen. An einer Kreuzung verabschiedete er sich dann jeweils mit Handschlag von der Gruppe und bezeichnete uns als sehr gute Fahrer.

Als der Verkehr jedoch dann doch zuviel wurde, fuhr man über Land in Richtung nächstes Etappenziel.

Die zehnte Etappe führte die Biker dann bei schönem Wetter bis ans Etappenziel nach Balatonszemes.

Insgesamt saßen die Radler nun ca. 54 Stunden im Sattel. Es blieben aber nun fünf Tage um sich zu regenerieren.

Man war am Ende froh, diese Unternehmung ohne körperlichen Probleme bewältigt zu haben, obwohl Wilfried Zimmermann gehandicapt die Reise antrat. Keiner der Radler wollte eigentlich die geplanten Teilstücke mit dem Auto fahren. Mancher musste zum Autofahren gezwungen werden. Die gute Vorbereitung hatte sich für alle gelohnt.

In unserer Partnergemeinde Balatonszemes wurden wir durch die hervorragende Gastfreundschaft überrascht. Als unsere ungarische Reisebegleiterin Melinda die Gruppe am Sonntag im Hotel begrüßte war die Planung für unsere Zeit in Balatonszemes schon perfekt geplant. Bei zwei Einladungen zum Essen (war Trinken auch dabei ?) war die Gruppe von der Gastfreundschaft überwältigt.


Eine Begrüßung im Bürgermeisteramt stand am Montagmorgen auf dem Programm. Hier wurden wir durch die stellvertretende Bürgermeisterin Martha mit vier Kindern aus der Schule in Balatonszemes erwartet, die wärend den Ferien abwechselnd von den dortigen Lehrkräften betreut werden, da die Eltern berufstätig sind. Vor der offiziellen Begrüßung waren daher zunächst unsere fahrbaren Untersätze zu bewundern.

Natürlich mussten die Kinder mit auf das Begrüßungsfoto.

Neben einem perfekt geplanten Ausflug mit dem Zug nach Budapest mit Melinda bot sich für die Gruppe noch genügend Zeit den „Balaton“ und seine Umgebung zu erkunden.

Nach einer Verabschiedungstour am Donnerstagabend machte man sich am frühen Freitagmorgen mit dem Auto auf den „940 km“ langen Heimweg.


Unterstützt wurde das Vorhaben durch die Gemeinde Schönbrunn, Altbürgermeister Roland Schilling, Firma Sport Veit Allemühl, Der Radladen Eberbach, Firma Stadler Bammental, HAKA Vertretung Petra Berberich Moosbrunn, Metzgerei Zorn Eberbach und die Sparkasse Eberbach.

...........und nun zu den  Bildern

10.07.2008 13:55:19
Lebenszeichen
Die vier Radfahrer auf dem Weg nach Ungarn lassen alle recht herzlich grüßen. Nach etwas mehr als den geplanten Kilometern sind sie nach 860 km endlich am Dienstag in Österreich angekommen und werden am Samstag die Grenze zu Ungarn erreichen.
Auch kleinere Fahrrad-, Fotokamerapannen und Regenstürme hielten sie nicht auf. Leider war es ihnen bisher nicht möglich die aktuellen Bilder auf die Homepage zu laden, sobald aber ein Internetanschluss gefunden ist werden sie dies nachholen. Spätestens aber nach Ihrer Heimreise am Freitag, 18. Juli…

…..ihr dürft also gespannt sein.
02.07.2008 23:18:03
Balatonszemestour

Am Freitag, 04. Juli 2008 starten vier Radler der Radsportgruppe des SSV Moosbrunn zu einer Radtour von Schönbrunn nach Balatonszemes. Insgesamt werden die vier 1100 km in zehn Einzeletappen zurücklegen. Die längste Einzeletappe wird ca. 129 km lang sein, die kürzeste ca. 90 km. Am 13. Juli werden sie in Balatonszemes/Plattensee/Ungarn erwartet.

Bilder zu der Fahrt werden nach Möglichkeit täglich eingestellt und sin unter dem Link "Bilder"abrufbar. 

15.06.2008 17:57:19
Biradlon 2008

Am Samstag, 15. Juni 2008 veranstaltete der Sportschützenverein seinen beliebten Biradlon. Hierbei sind mit dem Fahrrad insgesamt dreimal eine Strecke von je 5,5 km zurückzulegen. Nach dem ersten und zweiten Lauf sind je fünf Schuss stehend freihändig auf Luftgewehrscheiben abzugeben. Ein Fehlschuss auf die Scheibe (das Schwarze musste mindestens getroffen werden) gab einen Zeitzuschlag von 45 Sekunden auf die Gesamtzeit. Gestartet wurde in zwei Klassen. Eine Männerklasse und eine Frauenklasse, wobei die Damen nur zwei Runden mit dem Fahrrad zurücklegen mussten. Insgesamt beteiligten sich 15 Aktive an dem Wettbewerb, bei dem der Spaß im Vordergrund steht. Auch unser neuer Bürgermeister Jan Frey beteiligte sich am Wettbewerb. Manch einer der Wettkämpfer war beeindruckt, wie anstrengend es sein kann, solch einen Wettbewerb zu bestehen.

Sieger bei den Herren wurde Jürgen Dinkeldein, gefolgt von Willi Wolf und Sebastian Bayer.

Siegerin bei den Damen wurde Miriam Dinkeldein, gefolgt von Petra Berberich und Kirsten Wegner.

Nach dem Wettbewerb traf man sich etwas später wieder am Schützenhaus um den Tag bei Spanferkel und Getränken ausklingen zu lassen.

Einige Eindrücke vom Biradlon sind unter Bilder abgelegt.

 

12.05.2008 10:29:57
Aktivitäten der Jugend

Unsere Schülermannschaft mit Nils Eitelbuß, Sina Eitelbuß und Marvin Sorg hatten sich Anfang April zur Teilnahme zur Ausscheidung des Deutschen Shooty Cup qualifiziert. Die Ausscheidung fand auf der Schießanlage bei der Firma Vogel in Östringen statt. Geschossen wurde auf elektronische Anlagen.

Teilnehmer kamen aus ganz Baden auf der Schießanlage zusammen. Vom Kreis 4 Neckartal nahmen nur Moosbrunn und Bammental am Ausscheidungsschießen teil.

Unser Mannschaft belegte am Ende den 13. Platz.

 

Ende April war für unsere Schüler und Jugendklasse der AEV Endkampf, wobei es in der Jugendklasse Teilnahme der besten Mannschaften aus den vorangegangenen Rundenwettkämpfe des jeweiligen Kreises) um den Aufstieg in die Badische Jugendliga ging.

Unsere Mannschaft mit Sebastian Bayer, Fabian Dinkeldein und David Fiebig belegten einen guten 7. Platz. Diese Platzierung reichte jedoch nicht für den Aufstieg, da nur die ersten vier den Aufstieg erreichten.

Die Schülermannschaft konnte nicht antreten, da kurzfristig der dritte Schütze ausfiel und kein Ersatz vorhanden war.

14.04.2008 19:42:11
Änderungen des WaffG

Der Bundestag beschloss am 22. Februar 2008 zahlreiche Änderungen des Waffengesetzes, die überwiegend bereits am 1. April 2008, teils aber auch erst in zwei Jahren in Kraft treten, teils gelten Übergangsregelungen bis 30. September 2008. Hier die wichtigsten Regelungen im Überblick:

Sportschützen

Die Gesetzesänderung bestätigt die bisherige bayerische Rechtspraxis, wonach das sog. Erwerbsstreckungsgebot (Erwerb von in der Regel maximal zwei Waffen innerhalb von sechs Monaten) auch für Inhaber einer gelben Waffenbesitzkarte gilt und Sportschützen auch so genannte verbandsfremde Waffen erwerben können.

Sportschützennachwuchs

Die Altersgrenze, ab der Kinder und Jugendliche unter Aufsicht in Schützenvereinen schießen können, bleibt wie bisher bei 12 Jahren. Neu ist aber, dass nicht mehr nur in der Kinder- und Jugendarbeit tätige Mitglieder des Schützenvereins die Aufsicht stellen können, sondern auch die Sorgeberechtigten. Neu ist auch, dass die Waffenbehörden allgemeine Ausnahmen von der Altersgrenze für Veranstaltungen erteilen können. Dies soll es Schützenvereinen ermöglichen, etwa an einem "Tag der offenen Tür" oder an einem "Schnuppertag" Nachwuchsarbeit zu leisten und nach Talenten suchen zu können.

Markierung und Registrierung von Waffen

Wesentliche Teile erlaubnispflichtiger Schusswaffen sind künftig gesondert mit einer Seriennummer zu kennzeichnen und in Waffenbüchern zu erfassen, wenn sie einzeln gehandelt werden. Komplettwaffen brauchen nur auf dem Lauf (Langwaffen) bzw. auf dem Griffstück (Kurzwaffen) markiert werden. Das Gesetz findet nur auf künftig separat gehandelte Teile von Waffen Anwendung. Teile von Waffen, die bereits im Besitz sind, müssen entgegen der ursprünglichen Regelungsabsicht der Bundesregierung nicht im Nachhinein erfasst werden.

Erbwaffen

Bisher brauchten Erben grundsätzlich kein eigenes Bedürfnis zum Besitz ererbter Waffen. Dieses sog. Erbenprivileg ist bis 31. März 2008 befristet. An seine Stelle tritt nun folgende Regelung:

Erben brauchen auch künftig kein eigenes Bedürfnis nachweisen, wenn sie die Waffe von einem dazu autorisierten Waffenhersteller oder -händler durch ein in den Lauf eingebrachtes Blockiersystem unbenutzbar machen lassen. Solange es für eine Erbwaffe noch kein Blockiersystem gibt, lässt die Waffenbehörde auf Antrag vorerst eine Ausnahme zu. Die Blockierpflicht gilt nicht für Erben, die ein eigenes Bedürfnis zum Waffenbesitz haben, d. h. insbesondere für Jäger, Sportschützen oder Sammler. Die Waffenbehörde kann auf Antrag auch Erbwaffen, die Teil einer kulturhistorisch bedeutsamen Sammlung sind oder werden sollen, von der Blockierpflicht befreien. Die Regeln zur Blockierpflicht finden nur auf Erbfälle Anwendung, die ab dem 1. April 2008 eintreten. Bereits ererbte Waffen fallen also vorerst nicht darunter, sondern erst wenn sie künftig weiter vererbt werden.

Anscheinswaffen

Anscheinswaffen dürfen nach § 42a Abs. 1 Nr. 1 WaffG künftig nicht mehr geführt werden. Ihr Besitz ist aber weiter möglich. Der Begriff einer Anscheinswaffe löst sich von der bisherigen Beschränkung auf Imitate von Kriegswaffen und sog. Pumpguns. Er erfasst nun folgende drei Fallgruppen:

· Schusswaffen (d. h. Kurz- oder Langwaffen), die ihrer äußeren Form nach im Gesamterscheinungsbild den Anschein von Feuerwaffen hervorrufen und bei denen zum Antrieb der Geschosse keine heißen Gase verwendet werden;

· Nachbildungen von Schusswaffen mit dem Aussehen von Feuerwaffen;

· unbrauchbar gemachte Schusswaffen mit dem Aussehen von Feuerwaffen.

Ausgenommen sind solche Gegenstände, die erkennbar nach ihrem Gesamterscheinungsbild zum Spiel oder für Brauchtumsveranstaltungen bestimmt sind oder die Teil einer kulturhistorisch bedeutsamen Sammlung sind oder werden sollen. Das Waffengesetz nennt dazu beispielhafte Kriterien: sind sie um mindestens 50 Prozent größer oder kleiner als die imitierte Feuerwaffe, bestehen sie aus neonfarbenen Materialien oder weisen sie keine Kennzeichnungen von Feuerwaffen auf, unterstellt das Waffengesetz, dass sie als Imitate erkennbar sind. Offensichtliche Spielzeugwaffen als Teil einer Faschingskostümierung u. ä. sind durch das Gesetz somit nicht betroffen.

Keine Anscheinswaffen im Sinn des Waffengesetzes sind auch Schusswaffen, für deren Führen eine Erlaubnis nach § 10 Abs. 4 WaffG erforderlich ist, d. h. echte Schusswaffen, auch wenn sie nach ihrem Gesamterscheinungsbild den Eindruck einer anderen Schusswaffe erwecken (z. B. Einzelladerwaffen, die wie automatische Waffen aussehen), Druckluft- sowie Schreckschussund Reizstoffwaffen. Sie werden waffenrechtlich entsprechend ihrer tatsächlichen Funktionalität behandelt.

Softair-Waffen

Softair-Waffen sind Schusswaffen, bei denen mit geringer Geschossenergie Plastikkugeln verschossen werden können. Sie gelten als von waffenrechtlichen Vorschriften weitgehend befreite Spielzeuge, sofern sie eine Geschossenergiegrenze von 0,5 Joule nicht überschreiten. Der Grenzwert war im Zuge der Waffenrechtsnovelle 2002/03 auf 0,08 Joule abgesenkt worden, was aber mit europäischem Spielzeugrecht kollidierte. Die Europäische Spielzeugrichtlinie differenziert danach, ob eine Waffe starre oder elastische Geschosse verschießt. In der Praxis hat sich gezeigt, dass nahezu jede dieser Spielzeugwaffen bauartbedingt beide Geschossarten verschießen kann. Künftig gilt wieder eine Geschossenergiegrenze von 0,5 Joule.

Eine Ausnahme gilt für solche Softair-Waffen, die mit allgemein gebräuchlichen Werkzeugen so geändert werden können, dass die Geschossenergie über 0,5 Joule steigt. Bei dem Energiegrenzwert von 0,5 Joule ist beim Auftreffen der Plastikgeschosse auf den menschlichen Körper nicht mit ernsthaften Verletzungen zu rechnen, solange die Augen geschützt sind. Dies hat eine vom Bundesinnenministerium in Auftrag gegebene Studie der Universität Magdeburg gezeigt.

Messer

Ein neuer § 42a verbietet nun auch das Führen von so genannten Einhandmessern (d. h. von Klappmessern, deren Klinge mit einer Hand geöffnet werden kann) und Messern mit einer feststehenden Klinge ab 12 cm Länge. Ein Verstoß ist ordnungswidrig und kann mit einem Bußgeld belegt werden.

Das Waffengesetz lässt aber zugleich eine entscheidende Ausnahme zu: bei einem berechtigten Interesse greift das Verbot nicht. Welches Interesse berechtigt ist, beschreibt das Waffengesetz beispielhaft: Berufsausübung, Brauchtumspflege, Sport oder ein allgemein anerkannter Zweck. Die Aufzählung ist nicht abschließend, so dass jeder sozialadäquate Gebrauch von Messern weiter möglich ist. Kein berechtigtes Interesse ist es nach der Gesetzesintention dagegen, ein Messer als Verteidigungsmittel mit sich zu führen. Wird das Messer in einem verschlossenen Behältnis transportiert, ist dies ebenfalls vom Verbot ausgenommen. Ein lediglich geschlossenes Behältnis genügt dafür aber nicht.

Hieb- und Stoßwaffen

Unter das zu Messern beschriebene Führensverbot fallen auch Hieb- und Stoßwaffen, d. h. Gegenstände, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind unter unmittelbarer Ausnutzung der Muskelkraft durch Hieb, Stoß, Stich, Schlag oder Wurf Verletzungen beizubringen (Beispiele: Dolche, Stilette, Gummiknüppel). Auch für sie gilt aber die allgemeine Ausnahme eines berechtigten Interesses.

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